14. März 2017
Monika Silber

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Der Nichtsnutz

Viele Ausdrücke, die wir als Kind hörten und die in der Nichtfreude zu uns gesprochen wurden, sind auch nach dem Duden mit Nichtfreude belegt. Nehmen wir mal als Beispiel den Nichtsnutz:

lt. Duden bedeutet dies:

nichts

Beispiele: etwas aus dem Nichts erschaffen; aus dem Nichts auftauchen; wir stehen vor dem Nichts

BEDEUTUNGSÜBERSICHT

(Philosophie) absolutes Nichtsein; Gegensatz zum Sein und zum Seienden
als leer gedachter Raum [des Alls]
verschwindend geringe Menge, Anzahl (von etwas Bestimmtem)
(abwertend) Mensch, der keinerlei Achtung genießt, den keiner respektiert, der keine soziale Stellung hat o. Ä.

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/nichts

Nut­zen, der
Beispiel: es ist von [großem, geringem] Nutzen 
BEDEUTUNGSÜBERSICHT
Vorteil, Gewinn, Ertrag, den man von einer Tätigkeit, dem Gebrauch von etwas, der Anwendung eines Könnens o. Ä. hat

http://www.duden.de/rechtschreibung/Nutzen

Wie wäre es gekommen, wenn wir es als Kompliment und in der Freude aufgenommen hätten: Du bist fähig das Nichts zu nutzen, aus dem Nichts zu erschaffen. Das Nichts ist für mich das noch nicht Sichtbare. Und staunend schauen wir ins Nichts, denn das andere sehen und kennen wir doch schon

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