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Authentizität

Für mich ist meine Arbeit der Weg vom   S c h e i n   zum   S e i n.

Es ist die bedingungslose Annahme von uns selbst, wie wir gerade jetzt sind, ohne dass wir uns rechtfertigen. Die bedingungslose Annahme in dem Sein, in dem wir uns gerade befinden.

Wie oft haben wir uns bisher verbogen, weil wir uns so nicht annehmen konnten, wie wir gerade waren? In diesen Momenten sind wir nicht authentisch. Weder in unserer Innenwelt noch in unserer Außenwelt.

Wir sind bisher der Täuschung erlegen, uns mit anderen zu vergleichen. Es wurde uns gelehrt, so wie wir gerade sind, seien wir nicht liebenswert. Dann haben wir angefangen, an uns zu zweifeln und uns zu verändern, damit wir liebenswert werden. Wir vergaßen, dass wir einzigartig sind und genau richtig und dass es unsere Aufgabe ist, uns in dieser Einzigartigkeit zu zeigen.

Ein Hund bellt. Er würde nie auf die Idee kommen, wie ein Vogel zu zwitschern. Das würde seinem Selbst nicht entsprechen. Der Hund bellt einfach ohne darüber nachzudenken.

Zu mir kommt immer wieder der Satz „Die Einfachheit des Seins.“

Mensch sei so, wie es dir ein Wohlgefühl bereitet. Deshalb stelle ich mir immer wieder die Frage:

Fühlt es sich jetzt gut für mich an oder nicht? Wenn nicht, habe ich immer wieder die Entscheidungskraft, es für mich und zum Wohle aller zu ändern.